Ogier auf dem Weg zu dreimal 100 Punkten bei Jeb Dunnuck

erstellt am: 05.04.2019

Frank Kämmer ließ den Schluck Wein durch den Mund spielen, drehte sich zum Restweingefäß, grinste und drehte sich wieder weg. Offensichtlich hatte er während dem Verkosten beschlossen, dass dieser Tropfen zu gut zum Ausspucken sei. Das ist ein potentieller 100 Punkte Wein, raunte er dann zu mir rüber und wirkte offensichtlich sehr zufrieden mit dem, was Stephane Ogier aus dem Jahrgang 2017 erschaffen hat. Der 2017er Côte-Rôtie La Belle Hélène beendete eine denkwürdige Verkostung bei Stéphane Ogier. Ein Wein mit dem Potential, ein legendärer Wein zu werden, sieht ihn doch die gesamte Fachpresse ganz weit vorne, wobei sich Verkoster wie Dunnuck und Parker nur nicht darüber einige sind, ob nun La Belle Hélène, Lancement oder La Côte Blonde die gelungenste Cuvée darstellen. Einig sind sich aber alle darin, dass Stéphane Ogier auch im Jahrgang 2017 ein ganz großer Wurf gelungen ist. Wir freuen uns bereits auf die Weine des Jahrgangs 2017 und wünschen bis dahin viel Vergnügen mit den weiteren Weinen von Stéphane Ogier.

“Vinum“: Laurent Ponsot und Van Volxem ganz vorne

erstellt am: 02.01.2019

Bereits im September schrieben wir über die begeisterte Berichterstattung bezüglich der neuen Weine von Laurent Ponsot. Nun konnte sich Ponsots 2016er Griotte-Chambertin Cuvée du Saule als bester Burgunder Frankreichs in der Vinum Top 100 Liste platzieren. Mit sensationellen 19 von 20 möglichen Punkten sicherte sich der Wein insgesamt den 3 Platz. Bemerkenswert hier ist, dass der Wein bereits heute große Freude bereitet, aber auch mit Sicherheit noch von einigen oder auch vielen Jahren der Reife profitieren wird.

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Davenne und La Croix Montjoie als strahlende Sterne des Grand Auxerrois

erstellt am: 17.12.2018

Es sind die kleinen unbekannten Regionen des Burgunds, die Kennern wie Novizen mit spannenden oft noch gänzlich unbekannten Weinen belohnen. Genau so eine Region ist das Grand Auxerrois. Südlich von Chablis wachsen viele der Reben ebenso auf Kimmeridge Böden, die die typische Mineralität in die Weine transportieren. Zusätzlich herrscht in diesem Teilbereich des Burgunds eine außergewöhnliche Sortenvielfalt. Von den roten Irancy aus Pinot Noir, Pinot Gris und César bis zu den fruchtig, mineralischen Sauvignon Blancs aus St.Bris finden sich viele außergewöhnliche Weine.

Umso glücklicher sind wir, dass einige unserer Winzer mit Goldmedaillen im großen Concours des Vins du Grand Auxerrois 2018 ausgezeichnet wurden. So erhielt der verführerisch, fruchtige St.Bris von Clotilde Davenne, sowie der straffe, mineralische Burgund Vézelay von La Croix-Montjoie die Goldmedaille.

Domaine de Bosquets im Winespectator auf Augenhöhe mit Hominis Fides

erstellt am: 14.12.2018

James Molesworth, verantwortlicher Rhône Redakteur des Winespectator hat seine aktuelle Bewertung der südlichen Rhône herausgegeben.

Im Bereich Gigondas zeigt sich Domaine de Bosquets Gigondas La Colline in der Spitzengruppe auf Augenhöhe mit den Flaggschiffen des Château Saint Cosme. Beeindruckende 97 Punkte bringt der Wein mit außergewöhnlicher Eleganz und Kraft ein und überzeugt mit nahezu unschlagbarer Preisleistung. Doch nicht nur die Spitzen-Cuvée des Hauses zeigt sich gut aufgelegt, auch die Cuvée Le Lieu-Dit, sowie Le Plateau holten mit 95 Punkten beachtliche Bewertungen.

Die Domaine de Bosquets arbeitet mit diesen herausragenden Bewertungen also weiterhin daran, sich in der Spitzengruppe der Rhône Weingüter zu behaupten.

Wir sind jedenfalls froh und stolz, Ihnen Weine eines solch fantastischen Weingutes anbieten zu können. Nutzen Sie also noch heute die Gelegenheit, diese Weine zu probieren.

Robert Parker – The WineAdvocate bestätigt 2016 als sensationellen Jahrgang an der südlichen Rhône

erstellt am: 07.09.2018

Das Jahr 2016 war an der südlichen Rhône vorwiegend warm und trocken. Der vorangegangene Winter hatte genug Feuchtigkeit in die Böden eingebracht und vereinzelte Regenfällen sorgten dafür, dass anders als in 2015 keinerlei Probleme mit Trockenstress zu beklagen waren. So war es ein Weinjahr in dem die Winzer weniger als üblich vom Wetter gestresst wurden, mancher sagte gar, es wäre ein „Urlaubsjahr“ gewesen.

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Domaine Saint Préfert räumt bei Jeb Dunnuck ab

erstellt am: 31.08.2018

Der Weinkritiker und ausgewiesene Rhône-Experte Jeb Dunnuck zeigt sich mit seinen Bewertungen der Jahrgänge 2016 und 2017 mehr als begeistert vom Wirken der Domaine Saint Préfert unter der Leitung von Isabel Ferrando. Jeb Dunnuck dürfte vielen Weinkennern und Rhône-Liebhabern noch bekannt sein aus seiner Funktion als Verantwortlicher Rhône-Verkoster für den Wine Advocate – Robert Parker. Bereits der legendäre 2016er Jahrgang des Châteauneuf-du-Pape Collection Charles Giraud ließen Jeb Dunnuck in den höchsten Tönen jubeln und so erhielt dieser perfekte Wein folgerichtig 100 Punkte und ein Lob, das sich gewaschen hat : „A perfect wine that’s up with the top handful of wines in this incredible vintage, the 2016 Châteauneuf-du-Pape Collection Charles Giraud…“ (Jeb Dunnuck 8/28/2018). Nicht anders verhält es sich bei dem 2017er Jahrgang der für unsere Kunden bereits in den Startlöchern steht. Auch hier frohlockt Dunnuck und lässt weitere 98 – 100 in seiner Bewertung folgen. Aber auch die anderen Weine des Portfolios werden durchweg mit Bewertungen jenseits der 90 Punkte bedacht und zeigen eindrucksvoll die steile Entwicklung des Weinguts auf.

Phillip Kuhn mit Hattrick als Vinum-Riesling-Champion

erstellt am: 29.08.2018

Er hat es schon wieder gemacht. Nach Siegen in den Jahren 2014 und 2016 setzt sich Philipp Kuhn im Jahr 2018 bereits zum dritten Mal die Krone als Vinum-Riesling-Champion aufsetzen. Die stimmige Gesamtheit seines Riesling-Portfolios überzeugte die Tester und so konnte sich Kuhn mit zum Teil exzellenten Bewertungen auch in Einzelkategorien die vorderen Plätze sicher. Riesling-Freunde dürfen sich also auf den nahenden Verkaufsstart der 2017er Großen Gewächse aus Meisters Hand freuen.

Conterno wie gewohnt in Bestform

erstellt am: 07.08.2018

Nach der Übernahme des Weinguts Nervi sorgt Roberto Conterno schon wieder für Schlagzeilen. Dieses Mal mit den sensationellen Bewertungen des Winespectator. Auf den 100 Punkte Barolo Monfortino von 2013 werden Kenner noch bis etwa zum Ende des Jahres 2019 warten müssen. Auch der 2014 Jahrgang, von dem Roberto Conterno bereits jetzt absolut begeistert ist, erhielt schon 98 Punkte. Kenner des Kierdorf-Portfolios können sich die Wartezeit mit einigen perfekt gereiften Jahrgängen des Monfortino verkürzen.

Nervi – manchmal muss es eben nicht Langhe sein

erstellt am: 27.07.2018

Die malerische Region Piemont liegt, zu drei Seiten von Bergen eingeschlossen, im Norden Italiens. Der Fluss Po durchfließt die Region, und ein Großteil des Weinbaus spielt sich südlich des Flusses ab. Um ganz ehrlich zu sein, findet eigentlich sämtlicher Weinbau, über den man Land auf Land ab spricht, in zwei Teilbereichen der Region Langhe statt – Barolo und Barbaresco.

Hier entstehen in den besten Lagen – sogenannte Sorì – traumhaft langlebige Weine aus Nebbiolo, die mit ihrem Duft von Tee, Trüffel, Rosen und getrockneten Früchten auf unverkennbare Art betören. Diese herrlich komplexen Weine werden nicht ohne Grund mit denen des Burgunds verglichen. Zum einen zeigen die besten Exemplare eine ähnliche aromatische Reichhaltigkeit und Tiefe, wie man sie sonst wohl nur im Burgund findet, zum anderen gibt es durchaus klimatische Parallelen und ein ähnlich auf Einzellagen fokussiertes Cru-System.

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Appellationen abseits des Rampenlichts

erstellt am: 19.07.2018

Redet man über das Burgund, so redet man über die Côte d’Or. Dieser schmale Streifen Frankreichs zwischen Chagny und Dijon. Hier entstehen auf Kalk- und Mergel-Böden die möglicherweise feinsten Weine Frankreichs, gar der Welt -die weißen aus Chardonnay und die roten aus Pinot Noir. Die meisten würden vielleicht jetzt noch die insgesamt 32 Grand-Cru-Lagen der Côte d’Or erwähnen und sich zufrieden zurücklehnen, denn mehr gibt es zum Burgund doch eigentlich nicht zu erzählen.

Tja, eigentlich stimmt diese Annahme ein Stück weit, und doch würde man so viel verpassen. Man würde 2000 Jahre Weinbaugeschichte unter den Tisch fallen lassen, hart arbeitende Winzer außerhalb der Côte d’Or mit Verachtung strafen und am schlimmsten: ungeahnte Genüsse ignorieren.

Lassen Sie uns also durch die weniger prominenten Appellationen streifen und neue, ungeahnte Genüsse entdecken.

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