Das neue Gesicht des Elsass

erstellt am: 09.01.2019

Eines der östlichsten Gebiete Frankreichs, das Elsass, eine sehr bewegte Region: Der Rhein trennt das Elsass von Deutschland, doch die Geschichte ist gleichermaßen geprägt von beiden Nationen. Das gesamte Mittelalter hindurch war Elsass Teil des Heiligen Römischen Reichs. Im Zuge des Dreißigjährigen Kriegs marschierten im Jahr 1639 französische Truppen ins Elsass ein, um dort einen weiteren Einfluss der spanischen Habsburger zu verhindern. Der westfälische Frieden von 1648 zementierte die Herrschaft Frankreichs über das Elsass bis zum Ende des Deutsch-Französischen Kriegs. Mit dem Frieden von Frankfurt 1871 gerieten sowohl die deutsch- als auch französischsprachigen Teile Elsass-Lothringens bis zum Versailler-Frieden 1918 unter deutsche Herrschaft. (mehr …)

“Vinum“: Laurent Ponsot und Van Volxem ganz vorne

erstellt am: 02.01.2019

Bereits im September schrieben wir über die begeisterte Berichterstattung bezüglich der neuen Weine von Laurent Ponsot. Nun konnte sich Ponsots 2016er Griotte-Chambertin Cuvée du Saule als bester Burgunder Frankreichs in der Vinum Top 100 Liste platzieren. Mit sensationellen 19 von 20 möglichen Punkten sicherte sich der Wein insgesamt den 3 Platz. Bemerkenswert hier ist, dass der Wein bereits heute große Freude bereitet, aber auch mit Sicherheit noch von einigen oder auch vielen Jahren der Reife profitieren wird.

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Association des Climats de Bourgogne

erstellt am: 28.12.2018

Spricht man im Burgund von „Climat“ so schaut man nicht gen Himmel, man schaut auf den Boden. Auf die feinen Unterschiede, die Bodenstruktur, die Hangneigung, die jedes einzelne Climat zu etwas ganz Besonderem machen.

Die Geschichte des Burgunds ist lang und geologische Zusammenhänge, die noch heute die Climats prägen, haben ihren Ursprung in tropischen Meeren, die vor mehr als 250 Millionen Jahren das heutige Burgund bedeckten. Abfolgen von Kalk und Mergel unterschiedlicher erdgeschichtlicher Epochen von Comblanchien, Cronoiden bis Prémeaux erinnern noch heute eindrucksvoll an Heben und Senken des urzeitlichen Meeres. (mehr …)

Davenne und La Croix Montjoie als strahlende Sterne des Grand Auxerrois

erstellt am: 17.12.2018

Es sind die kleinen unbekannten Regionen des Burgunds, die Kennern wie Novizen mit spannenden oft noch gänzlich unbekannten Weinen belohnen. Genau so eine Region ist das Grand Auxerrois. Südlich von Chablis wachsen viele der Reben ebenso auf Kimmeridge Böden, die die typische Mineralität in die Weine transportieren. Zusätzlich herrscht in diesem Teilbereich des Burgunds eine außergewöhnliche Sortenvielfalt. Von den roten Irancy aus Pinot Noir, Pinot Gris und César bis zu den fruchtig, mineralischen Sauvignon Blancs aus St.Bris finden sich viele außergewöhnliche Weine.

Umso glücklicher sind wir, dass einige unserer Winzer mit Goldmedaillen im großen Concours des Vins du Grand Auxerrois 2018 ausgezeichnet wurden. So erhielt der verführerisch, fruchtige St.Bris von Clotilde Davenne, sowie der straffe, mineralische Burgund Vézelay von La Croix-Montjoie die Goldmedaille.

Domaine de Bosquets im Winespectator auf Augenhöhe mit Hominis Fides

erstellt am: 14.12.2018

James Molesworth, verantwortlicher Rhône Redakteur des Winespectator hat seine aktuelle Bewertung der südlichen Rhône herausgegeben.

Im Bereich Gigondas zeigt sich Domaine de Bosquets Gigondas La Colline in der Spitzengruppe auf Augenhöhe mit den Flaggschiffen des Château Saint Cosme. Beeindruckende 97 Punkte bringt der Wein mit außergewöhnlicher Eleganz und Kraft ein und überzeugt mit nahezu unschlagbarer Preisleistung. Doch nicht nur die Spitzen-Cuvée des Hauses zeigt sich gut aufgelegt, auch die Cuvée Le Lieu-Dit, sowie Le Plateau holten mit 95 Punkten beachtliche Bewertungen.

Die Domaine de Bosquets arbeitet mit diesen herausragenden Bewertungen also weiterhin daran, sich in der Spitzengruppe der Rhône Weingüter zu behaupten.

Wir sind jedenfalls froh und stolz, Ihnen Weine eines solch fantastischen Weingutes anbieten zu können. Nutzen Sie also noch heute die Gelegenheit, diese Weine zu probieren.

Champagne Agrapart & Fils

erstellt am: 13.12.2018

Dieses Champagner-Haus wurde 1894 von Arthur Agrapart, dem Ur-Großvater der heutigen Besitzer Pascal und Fabrice Agrapart, in Avize im Herzen der Côte des Blancs gegründet. Agrapart war stets ein „hausgemachter“ Champagner. Seit der Gründung übernahmen alle nachfolgenden Generationen von leidenschaftlichen Weinmachern ausschließlich selbst den Anbau, die Vinifizierung, die Abfüllung und den Verkauf. Diese Eigenständigkeit gibt der Familie die Möglichkeit, jederzeit alle Stufen der Produktion selbst zu überwachen. Die Weinberge des Hauses liegen geographisch hervorragend im Zentrum der Champagne in als Grand Cru klassifizierten Gemeinden. Sie sind über 52 Parzellen verteilt und die Rebstöcke haben ein durchschnittliches Alter von 35 Jahren, manche sind sogar über 50 Jahre alt. Die Bewirtschaftung nach biodynamischen Methoden, zu denen auch die Weinbergsbearbeitung mit dem Pferd gehört, lassen hier Champagner von großer Eigenständigkeit und Persönlichkeit entstehen.

Die Champagner gehören seit Jahren zur absoluten Elite der Winzerchampagner. Sie zeigen sich stets präzise, mit feiner Frucht und bestechender Mineralität. So bestehen die Weine auch neben Cuvées der „großen Häuser“ und begeistern Fachleute wie Genießer. Zuletzt glänzte Agraparts Vénus als Klassenbester im großen Eichelmann Blanc de Blancs – Vergleich mit 97 Punkten.

Champagne Soutiran

erstellt am: 13.12.2018

Die Wurzeln des Weinguts lassen sich bis ins Jahr 1936 zurückverfolgen. Heute verfügt das Haus über circa 6 Hektar Reben in besten, von Kreide geprägten Grand-Cru-Lagen in Ambonnay. Die Bewirtschaftung erfolgt schonend, es heißt immer mit der nicht gegen die Natur. Die Trauben werden nach der Lese schonend gepresst, die Grundweine auf der Feinhefe ausgebaut, um ihnen bereits zu diesem Zeitpunkt Dichte und Eleganz zu verleihen. Während dieser Zeit lagern die feinsten Weine in Fässern aus dem Burgund, um zusätzliche Komplexität zu gewinnen. Überhaupt hat der Faktor Zeit den größten Einfluss auf das fertige Produkt, und so sieht man es im Hause Soutiran als einen der größten Schätze an. Deshalb lässt man sich besonders viel Zeit für die Produktion. Die Weine reifen mindestens 5 Jahre in der Flasche, bevor sie degorgiert werden, sodass sich schon die Basis-Cuvée außergewöhnlich fein, dicht und verwoben zeigt.

Die äußerst noblen Schäumer gehören zu den absoluten Stammgästen des Vinum Champagner-Magazins und mit Sicherheit zu den absoluten Preis-Leistungs-Highlights.

Champagne Eric Rodez

erstellt am: 12.12.2018

Ganz im Süden der Montagne de Reims, in Ambonnay, befindet sich der Sitz dieses bemerkenswerten Champagner-Hauses. Bereits in der 9. Generation ist die Familie im Weinbau der Champagne verwurzelt, und wenn eines Tages Mickael Rodez Sohn Pol Auguste alt genug ist, die Weinberge zu bewirtschaften, wird es die 10. Generation sein. Mickael Rodez ist heute, nach einigen Jahren der Wanderschaft für die Außenwirtschaft verantwortlich, während sich Vater Eric dem Ausbau seiner außergewöhnlichen Tropfen widmet.
Geprägt durch die Eindrücke etlicher Reisen und Besuche bei befreundeten Winzern entschied Eric für sich, dass konsequenter Weinbau im Einklang mit der Natur beginnt. So adaptierte Eric Praktiken des biologischen als auch biodynamischen Weinbaus, ohne dabei in dogmatische Schemen zu verfallen. Seine Motivation, sich und seinen Betrieb stetig weiter zu entwickeln, seine ganzheitliche Betrachtung von landwirtschaftlichen Prozessen und sein ehrlicher Einsatz für Biodiversität im Weinberg führten dazu, dass die Domaine im Jahr 2012 als erster landwirtschaftlicher Betrieb Frankreichs als sogenannter Haute-Valeur-Environnmentale-Betrieb ausgezeichnet wurde. (mehr …)

Champagne Pierre Paillard

erstellt am: 11.12.2018

Die Familie Paillard baut nun schon in der 8. Generation Wein in der Champagne an. Im Jahr 1946 wurde die eigene Marke in Bouzy von Pierre Paillard gegründet. Der Betrieb wird heute von seinem Sohn Benoît Paillard geleitet, während mit Antoine Paillard bereits die nächste Generation in den Betrieb drängt. Die Weinberge der Familie verfügen über einen für die Region ungewöhnlich hohen Chardonnay-Anteil, die Rebstöcke weisen ein bemerkenswert hohes Alter auf. Einige Lagen wurden bereits Mitte der 50er Jahre angelegt. Die Weine werden gesondert nach Rebsorten und Parzellen ausgebaut. Vermehrt setzt man auch im Hause Paillard auf Einzellagen-Cuvées, die den einmaligen Charakter von Region und Rebbestand einfangen. Die Grundweine werden alle auf der Feinhefe ausgebaut und durchlaufen den biologischen Säure-Abbau. So entstehen druckvolle Champagner mit Tiefe und Charakter, die nur in geringen Mengen mit Dosage versehen werden.

Die Weine sind außerordentlich rasant. Mit geringer Dosage verkörpern sie einen außergewöhnlich reinen Champagner-Genuss. Noch sind die Weine der Brüder Geheimtipps, dennoch fanden sie bereits im Meiningers Sommelier Magazin Erwähnung als Tipp für Bouzy.

Champagne Philippe Glavier

erstellt am: 10.12.2018

Im Nordwesten der Côte de Blancs in Cramant befindet sich das Weingut der Familie Glavier. Insgesamt 4,5 Hektar bewirtschaften Philippe und seine Frau Véronique nun schon in 3. Generation.
Die insgesamt 49 Parzellen der Familie verteilen sich neben Cramant auf die weiteren Grand-Cru-Dörfer Mensil Sur Oger, Oger und Avize. Auf den Kreide-Böden mit dünner Auflage findet der Chardonnay beste Voraussetzungen, sein herrlich mineralisches Gesicht zu zeigen. Der Ausbau der Weine erfolgt im Stahltank mit anschließendem Ausbau auf der Feinhefe. Die malolaktische Gärung wird während dem Ausbau vollzogen. So entstehen frische, mineralische Blanc de Blancs mit weichem Mundgefühl auf aller-höchstem Grand-Cru-Niveau.